Fokus auf geöltes Leder
Bei Pied de Biche ist unser Fettleder ein sehr natürliches, vollnarbiges Rindsleder, das während der Gerbung mit Fetten angereichert wird.
Dieser Verarbeitungsschritt verleiht ihm sein charakteristisches Aussehen.
Was ist Fettleder?
Damit ein Leder als Fettleder gilt, muss es mit mindestens 15 % seines Gewichts an Öl oder Fett angereichert sein. Zum Vergleich: Glattleder enthält etwa 8 % Fett.
Robuster und wasserabweisender als andere Lederarten wird es häufig für funktionale Schuhe wie Wander- oder Sicherheitsschuhe verwendet, aber auch für modische Modelle. Fettleder ist mittlerweile ein echter Klassiker!
Wie erkennt man Fettleder?
Fettleder ist leicht am Griff zu erkennen: Es fühlt sich leicht „fettig“ an, wenn man mit dem Finger darüber streicht. Dieses Gefühl ist keineswegs unangenehm, sondern besonders weich.
Drücken Sie mit dem Finger auf das Leder, entsteht Spannung – und genau an dieser Stelle hellt es sich auf: Das ist das typische Merkmal von Fettleder!
Pull-up-Leder, ein naher Verwandter, reagiert noch stärker auf diesen Effekt.
Schuhe aus diesem Leder entwickeln mit der Zeit eine schöne Patina und gewinnen bei jedem Tragen an Charakter.
Fettleder ist deutlich pflegeleichter als Glattleder. Folgen Sie unserem Leitfaden – wir zeigen Ihnen, wie es geht!
Das ursprüngliche Aussehen wiederherstellen
Um das ursprüngliche Aussehen und die Farbe wiederherzustellen, genügt es, das Leder zu fetten und geschmeidig zu machen.
Ihr Leder wirkt wieder wie neu – gepflegt und revitalisiert!
Vergessen Sie nicht, es vorher zu bürsten, um Schmutz zu entfernen.
Die richtigen Handgriffe
Verwenden Sie Lederfett (mit einem weichen Tuch aufgetragen) oder noch besser ein pflegendes Öl-Spray. Aus etwa 15 cm Entfernung aufgesprüht, nährt, schützt und macht es das Leder sofort geschmeidig.
Sie sehen: Die Pflege von Fettlederschuhen ist kinderleicht!
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